Eine gute Nachricht:

Folgendes teilte uns das Straßenbauamt Schwerin für die Landesstraße 09 mit:

„Auf Grund der ausstehenden Unterlagen kann nach momentanem Sachstand eine Zahlung nicht erfolgen. Der Auftragnehmer hat Leistungen ausgeführt, die jedoch nicht nachprüfbar durch ein Aufmaß belegt werden konnten.

Momentan bereitet der Auftragnehmer die Unterlagen auf. Eine abschließende haushaltswirksame Klärung im Jahr 2017 ist unwahrscheinlich.

Somit kann die Kostenteilungsvereinbarung auch erst im Jahr 2018 schlussgerechnet werden.“

Das bedeutet, dass erst im kommenden Jahr die Kostenbescheide an die Anlieger rausgeschickt werden können.

 

Angelika Lübcke, Bürgermeisterin


 

 
Kinder -Weihnachtsbasteln

 

Was gehört unbedingt in die Vorweihnachtszeit? Plätzchenbacken, Lichter aufstellen…und natürlich Basteln! Am 25.11. war es wieder soweit und 24 kleine Wichtel trudelten in der alten Schule ein. Wer sich das nun schreiend laut vorstellt, der hat weit gefehlt. Die kleinen fleißigen Hände wurschtelten und werkelten ganz fleißig und super engagiert an den verschiedenen Stationen. So entstanden Sterne aus silbrigem Draht und buntem Laub, zwitschernde Vögel auf bunten Baumscheiben, Kerzen aus buntem Bastelpapier und kleine Schneemännchen aus Kork. Jedes einzelne ganz besonders dekoriert und mit soooo viel Liebe gebastelt, dass uns richtig warm wurde. Viele fanden gar kein Ende und wollten auch nach 2 Stunden noch lang nicht aufhören. Alle helfen einander, egal ob mal ne Schleife zu binden ist, die Heißklebepistole leckt oder der Draht hakt. Es ist ganz viel Schönes entstanden und hat den kleinen und großen Wichteln ganz viel Spaß gemacht. Herzlichen Dank an dieser Stelle für die Kuchen-Spende, die leckeren Getränke, die vielen kleinen und großen Helfer und natürlich die Gemeinde Siggelkow, die uns den Raum zur Verfügung gestellt hat. Der diesjährige Unkosten-Beitrag von 2,00 Euro je Kind geht ins Kita-Sparschwein. Das wird gerade für das 2018er Zirkus-Projekt gefüttert. Hier können alle Moosterzwerge aktiv teilnehmen und dann eine Show für alle Zirkus-Begeisterten öffentlich aufführen…wir sind gespannt und freuen uns schon jetzt wie Clown Dolly auf Knecht Ruprecht.


Katrin Stenzel –Pflughaupt

 

 
Kreisstraße feierlich eröffnet

Am 14. November wurde die ausgebaute Kreisstraße K 122 offiziell und feierlich übergeben. Der Gehweg wurde nur im vorderen Bereich auf einer Länge von 90 Metern ausgebaut. Ca 100 Meter Gehweg sind noch zu erneuern. Wie auf der Einwohnerversammlung angesprochen, möchten wir den restlichen Gehweg zusammen mit den Anliegern erneuern. Dazu wird es im Frühjahr eine Anliegerversammlung geben, auf der wir weitere Details besprechen.


Angelika Lübcke , Bürgermeisterin

 

 
Weihnachtliches Plätzchenbacken

 

Nachdem der Seniorentreff in Siggelkow Anfang November zum Basteln von den Gästen der Tagesbetreuungsstätte Klönschnack Besuch bekommen hatte, waren die Besucher des Treffs ihrerseits am 30. November in den Kindergarten in Siggelkow eingeladen worden.

Schon im letzten Jahr hatten die Kinder der Kita Moosterzwerge und unsere Senioren gemeinsam in der Vorweihnachtszeit mit viel Freude zusammen Plätzchen gebacken.

So empfingen die Kleinen ihre Besucher mit einer süßen Gesangseinlage vor dem gemeinschaftlichen Frühstück.

Und dann wurde natürlich auch gearbeitet. Der Teig, den einige ehrenamtliche Helfer des Seniorentreffs vorbereitet hatten, wurde noch einmal ordentlich durchgeknetet und platt ausgerollt. Zur großen Freude der Kitakinder ging es nun ans Ausstechen in vielen schönen Formen. Auch der eine oder andere Teigkrümel dürfte im Eifer des Gefechts in einen Kindermund verschwunden sein. Ganz aus Versehen, versteht sich.

Nachdem die Kekse gebacken waren, musste zudem das Ergebnis von allen einmal gekostet werden, dann machten sich Jung und Alt mit großer Sorgfalt ans Verzieren und verwandelten die Plätzchen in kleine Kunstwerke.

Den Besuchern des Seniorentreffs war zugetragen worden, dass die Kitakinder gern die Aufführung eines Puppentheaters sehen wollten. So ließen sie sich nach dem gemeinsamen Mittagessen nicht lumpen und sammelten noch eine ordentliche Spende zusammen, um den Kindern diesen Wunsch zu erfüllen. Danke hierfür und natürlich auch den ehrenamtlichen Helfern des Seniorentreffs und den Mitarbeitern der Kita, ohne die dieser tolle Vormittag gar nicht möglich geworden wäre

fo

 

 
Glockengeschichten oder warum mein Herz bei unserem Glockenklang hüpft


In wenigen Tagen rufen die Kirchen zu den weihnachtlichen Gottesdiensten. Die Glocken sind es, die uns helfen, an den Festtagen pünktlich in der Kirche zu erscheinen. Ja, sie lösen so eine kleine Vorfreude auf das Kommende aus, auf die Geschichten, die erzählt werden, auf das Licht in der Kirche, die Musik,  die vertrauten Menschen. Man könnte auch sagen, die Glocken versetzen unsere Seelen in Schwingung.

Mögen Sie den Klang Ihrer heimatlichen Glocke? Nehmen Sie ihn wahr oder gehören diese Töne zu den „Hintergrundgeräuschen“ Ihres Lebens?  Wie wäre es aber, wenn diese vertrauten Töne fehlen würden? Wenn an den kirchlichen Feiertagen und an den Wochenenden nur ein einsames „Bimbim“ zu hören wäre? Ich wohne in einem Mecklenburger Dorf und bei uns ist das so. Allerdings ist diese Situation nicht freiwillig entstanden. Vor dreihundert Jahren gab es in unserer Kirche eine große ca. 700 kg schwere Glocke und eine weitaus kleinere. Der 1. Weltkrieg ist die Ursache dafür, dass unsere große Glocke verschwunden ist. Mit einer Bekanntmachung vom 1.3.1917 wurden alle Gegenstände aus Aluminium und Bronze, alle tierischen und pflanzlichen Spinnstoffe sowie alle Korkmaterialien für die Kriegsindustrie beschlagnahmt. Deshalb wurde die große Glocke im Verlaufe des Jahres 1917 abgenommen und eingeschmolzen. Im Landesarchiv Mecklenburg findet man die Information, dass in den Jahren 1914 bis 1918 383 Glocken abgeliefert und eingeschmolzen wurden. Der Grund für das Einschmelzen bestand u.a. darin, dass das Glockenmetall zu etwa 15 % Zinn enthielt. Dieses Metall wurde dringend für den Bau von U- Booten benötigt.

Im Herbst 1928 sammelte unsere Kirchgemeinde Geld für eine neue große Glocke. Die Dörfler waren sehr freigiebig und so war die Finanzierung für eine 700kg schwere Glocke sehr bald zusammen. Diese Glocke wurde in Apolda in Mitteldeutschland gegossen und traf im Januar 1929 hier ein.  In der Zeitung stand damals : „Als das Gefährt in die Nähe des Dorfes kam, läutete die kleine, vom Krieg verschonte Glocke. Es war Jubel und Freude, die ihr Schall verkündete, denn sie soll nun nicht mehr einsam und traurig allein im Turm hängen, sondern eine große Schwester neben sich haben.“

Die Freude über die große Glocke währte nicht lange. Die Katastrophe des 2. Weltkrieges nahm ihren Lauf und erreichte mit ihren Auswirkungen natürlich auch unseren Ort.  1940 büßten wir zum 2. Mal unsere große Glocke ein. Sie kam auf den „Glockenfriedhof“ nach Hamburg und wurde dann eingeschmolzen.

Soll es das gewesen sein? Unser Förderverein war da anderer Meinung. In diesem Jahr haben wir beschlossen, unser Geläut wieder zu vervollständigen. Unsere Idee begann ihren Weg in die Wirklichkeit. Statiker, Glockenspezialisten, Zimmerleute, Fuhrunternehmer, Stifter und viele Menschen aus unserem Ort setzen sich dafür ein, dass eine neue große Glocke gegossen werden wird. Vermutlich wird es 2018 soweit sein. Und mein Herz hüpft jedes Mal, wenn ich unsere kleine Glocke höre, weil ich weiß, dass die große Schwester bald da sein wird.

Eine frohe und gesegnete Adventszeit wünsche ich Ihnen.

Herzlichst
Gabriele Zwerschke

Weitere Informationen über die Siggelkower Glocken finden Sie auf der Seite des Kirchenfördervereins.

 
<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Weiter > Ende >>

Seite 2 von 53