Die Redliner wissen wie man feiert
Am Samstag dem 2. Juli, bewiesen die Redliner erneut, wie lebendig es in dem kleinen Ort zugehen kann. Punkt zwölf ertönte die Kirchenglocke und die Dorfsirene. Die Heat Mounten Biker ließen die Motoren aufheulen, um mit einer Runde um den Dorfplatz das Dorffest in Redlin zu eröffnen.
Im Rahmen des zweiten Bikergottesdienstes, bei dem Pastorin Frau Kloss musikalisch von Frau Zweschke am Keybord unterstützt wurde, fand eine Doppeltaufe statt. Getauft wurden die Redlinerin Hannah und ihr Vater Marius Großjean, der selbst ein engagierter Biker ist. Nach dem eher besinnlichen Teil in der Kirche gab es auf dem Dorfplatz neben Bratwurst und Salaten auch Kaffee und Kuchen, der von Dorfbewohnern und den Landfrauen gebacken worden war. Alt und Jung saßen beisammen.
Unter den Augen vieler interessierter Zuschauer zeigten die Mitglieder der Jugendfeuerwehr aus Siggelkow, was sie gelernt haben und mussten u.a. sogar noch ein „explodierendes“ Toilettenhäuschen löschen. Im Anschluss hatten alle viel Spaß bei Seilspringen.
Gegen 16 Uhr trat dann die Acapella und Comedy Gruppe Fracy in der Kirche auf. Die Berliner waren bereits das dritte Mal in Redlin und kommen jedes mal wieder gern. Nach Schwein am Spieß kam endlich der lang erwartete Höhepunkt. Florian Wippermann moderierte eine eigens für diesen Abend einstudierte, großartige Travestieshow der Biker, bei der unter großem Jubel der Anwesenden sogar die eine oder andere Hülle fiel.
Dieses Sommerfest war organisiert worden, um die Baumaßnahmen an der Redliner Kirche zu unterstützen, doch am Ende des Abends, in gemütlicher Runde, waren sich eigentlich alle einig: „Wir könnten eigentlich öfter mal wieder etwas gemeinsam machen“ Großer Dank gilt an alle, die diesen wunderbaren gemeinsamen Tag ermöglicht haben. fo

 
Straßenbau an der L09 - starke Einschränkungen in Siggelkow

Nähere Informationen erhalten Sie unter anderem im nachfolgenden Link:

 

http://www.svz.de/lokales/parchimer-zeitung/siggelkow-voll-gesperrt-id14064526.html

 
Bikergottesdienst am 2. Juli - Sommerfest 2016 in Redlin

 

Nach dem großen Erfolg des Bikergottesdienstes Ende Mai 2015 will Redlin erneut feiern. Es hat ja auch allen Grund sich zu freuen, denn die Kirche wird endlich renoviert und es gibt wieder einmal eine Taufe. Wirklich kein häufiges Ereignis vor Ort.

War vor einem Jahr die Einweihung der Skulptur "Hoffnung" der Anlass, so ist es dieses Mal der Beginn der Turmsanierung. Dabei werden mehrere Highlights, die bisher getrennt stattfanden, zu einem Event vereint. Das Fest beginnt um 12:00 Uhr. Zuerst findet ein Bikergottesdienst in der Kirche statt. Frau Kloß hat ihn letztes Jahr so großartig abgehalten, dass alle begeistert waren. Die Besonderheit diesmal ist die Taufe einer echten Neuredlinerin. Im Anschluss daran tritt das Berliner Vokalensemble FRACY auf, das wir schon in den vergangenen zwei Jahren kennen und schätzen gelernt haben. Swing, Schlager, Jazz in bunter Reihenfolge und das von hoher Professionalität. Danach wird es zünftig. Ein Schwein am Spieß mit allem, was dazu gehört, wartet auf die hungrigen Kirchgänger und für die Unterhaltung sorgt unter anderem die Jugendfeuerwehr aus Siggelkow mit einer Vorführung. Abends kann man noch das Tanzbein schwingen und als Überraschung gibt es eine Travestieshow.

Es laden die Mitglieder des Bikerclubs "Heath Mounten" ein, die sehr viel Arbeit in die Vorbereitung gesteckt haben. Außerdem freut sich der Förderverein Kirche Redlin e. V. darüber, dass sein Engagement in enger Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde erste Resultate gezeitigt hat. Und das ist ja auch die hauptsächliche Motivation aller Beteiligten: Die Kirche muss ihren Platz im Dorf behalten und die Gemeinde insgesamt muss sich weiter entwickeln. Damit sind sie auf dem Gebiet der Großgemeinde Siggelkow sicher nicht allein.

Hiermit sind alle eingeladen. Die Spenden dieses Tages gehen natürlich wie immer in den Topf zur Wiederherstellung der Dorfkirche.

Die Siggelkower können den Abschluss ihrer Renovierung jetzt feiern, die Redliner hoffen, dass sie ihnen bald folgen können.

Andreas Klumpp für den Förderverein und vertrauensvoll beauftragt von den Bikern

 

 
Kirche Redlin

Unsere Kirche in Redlin ist schon etwas Besonderes. Im Unterschied zu den Fachwerkkirchen ist sie aus rotem Ziegel im neugotischen Stil gebaut. In der Prignitz sind einige vergleichbare Bauwerke zu entdecken. Ende des 19. Jahrhunderts wurde sie erbaut.

Inzwischen müsste so einiges an ihr repariert, saniert, erneuert werden. An diesem Plan arbeitet die Kirchengemeinde zusammen mit dem Bauförderverein Kirche Redlin schon seit langem. Nun endlich startet ein erster Bauabschnitt.

Der Turm, der auch der Eingang in die Kirche stellt, wird saniert. Wer ihn sich genauer anschaut, findet viele Schäden im Mauerwerk.

Geht der Blick höher, dann landet man bei den Schallluken. Das sind die Öffnungen in Höhe der Glocke, die dafür sorgen, dass ihr Klang weit ins Land schallen kann.

Die Redliner Schallluken sind besonders. Sie sind aus rotem Schiefer.

Das Landesamt für Denkmalpflege informierte darüber, dass diese Schieferart damals nur aus England bezogen werden konnte.

Einzelne Schieferplatten sind bereits heraus-gefallen.

Wackelig wirken die vorhandenen Platten. Sie wurden in die Fugen des Mauerwerks eingearbeitet.

 

Schauen Sie sich dies genauer an. Wo finden sich in der umliegenden Gegend diese Schieferschallluken wieder? Wer darüber Aussagen machen kann, bitte an die Pastorin in Groß Pankow.


 

 
Die Siggelkower Radrennfahrer holen Meisterschaft der Nordverbände ins Dorf

Das Wetter meinte es es gut am 07. Mai, nur so konnte die Meisterschaft im Einzelzeitfahren in Siggelkow gut gelingen. Das Team um den Radsportler Dieter Kolbow organisierten mit vielen Helfern kurzfristig ein tolles Rennen. Die Strecke auf dem Landwirtschaftsweg zwischen Siggelkow und Neuburg wurde an diesem Tag gesperrt, die Agrargenossenschaft stellte sogar dafür ihre Arbeit ein. Ca 170 Teilnehmer waren gemeldet, sie kamen aus Hamburg, Bremen, Schleswig-Holstein. Nicht nur die Kinder gingen an den Start auch die Senioren waren mit von der Partie. Es war ein Fahren gegen die Uhr. Bei den verschiedenen Altersgruppen mussten unterschiedliche Kilometer zurück gelegt werden. Aus dem Siggelkower Team ging Lena Meyer in der U 13 an den Start und fuhr 5 km. Mit einer Top-Zeit holte sie sich den 2. Platz/Vizemeister. In der U 15 gingen bei den Mädchen Theresia Kolbow, Cosima Konrad sowie bei den Jungen Jan Renner und Lukas Hastädt ins Rennen. Bei 7,5 km fehlten Theresia 2 Sekunden, dann hätte Sie ihrer Konkurrentin den Titel streitig gemacht. So wurde sie Vizemeister und erhielt die Silbermedaille, Cosima sicherte sich den 3. Platz. Jan Renner konnte seine Fahrzeit verbessern, aber es reichte nicht für einen Platz auf dem Podium. Lukas musste sich der starken Konkurrenz geschlagen geben. In der U 17 m belegten Ole Panzer, Mateo Menning und Niclas Stenzel die Plätze vier, fünf und sechs von M/V. Alle konnten ihre Leistungen an diesem Tag steigern. Der Trainer Dieter Kolbow sowie die Eltern waren sichtlich stolz. Spannend wurde es bei den Mädchen in der U19, da ging es um den Meistertitel. Sophia Renner fuhr ihre Bestzeit auf 15 km, trotzdem reichte es nicht für den 1. Platz. Ihre Konkurrentin war um ein paar Sekunden schneller und so wurde sie Vizemeisterin von MV gefolgt von Lisa Konrad aus ihrem Team. Für große Überraschung sorgte der Start der beiden Siggelkower Rennfahrerinnen in der Seniorenklasse, die als Außenseiter ins Renngeschehen eingriffen und am Ende sich Sandra Kolbow den Meistertitel und Claudia Renner den Vizemeister von M/V holte. Dieter Kolbow möchte sich nochmals bei allen Helfern bedanken. Besonderen Dank gilt der Jugendfeuerwehr Siggelkow, der DRK „Kita-Moosterzwerge“, dem SV Sigglkow, den freiwilligen Helfern des ASB sowie dem Amt Eldenburg für die unkomplizierte und nette Zusammenarbeit. Danke auch an den Eltern unserer Rennfahrer, die immer mit Herz und Blut dabei sind. Ohne euch, wäre das alles nicht möglich gewesen.

Text/Foto: Kolbow/Renner

 

 
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