Die Siggelkower Kirche neu geweiht
Zur Kirchweihe am 5. Juni, war die frischrenovierte Kirche in Siggelkow noch einmal von den Mitgliedern der Gemeinde bis unter das Dach geputzt worden. Nach dem so viele -nicht nur die aktiven Kirchgänger-die Bauzeit begleitet und mit ihren Spenden oder ihrer Arbeit unterstützt hatten, war die Kirche an diesem Sonntag beinahe bis auf den letzten Platz besetzt.
Pastorin Ulrike Kloss war sichtlich stolz auf ihre Gemeinde und das Ergebnis der Renovierungsarbeiten. Im Gottesdienst wurde sie unterstützt von Probst Dirk Sauermann, der in seiner Predigt über die bewegende Geschichte der Siggelkower Kirche berichtete. Für die musikalische Untermalung sorgte Gabriele Zwerschke, welche zum einen die Orgel spielte und zum anderen den eigens für diesen Zweck gegründeten Projektchor leitete. Keine leichte Aufgabe, denn Frau Zwerschke musste ihren Platz zwischen der Empore und dem Altarraum mehrmals wechseln.
Nach dem Gottesdienst ging es bei schönstem Frühsommerwetter zum Essen hinüber in den Garten des Gemeindezentrums, zu dem alle eingeladen waren. In der Kirche selbst wurden Bilder von Rainer Schudlich präsentiert, der den gesamten Bauprozess über die Jahre mit der Kamera begleitet hatte.
Nach Kaffee und Kuchen, fand das Fest mit der Vorführung des Puppenspiels vom Fischer und seiner Frau einen wunderbaren und zum Nachdenken anregenden Abschluss. fo

 
Die Redliner wissen wie man feiert
Am Samstag dem 2. Juli, bewiesen die Redliner erneut, wie lebendig es in dem kleinen Ort zugehen kann. Punkt zwölf ertönte die Kirchenglocke und die Dorfsirene. Die Heat Mounten Biker ließen die Motoren aufheulen, um mit einer Runde um den Dorfplatz das Dorffest in Redlin zu eröffnen.
Im Rahmen des zweiten Bikergottesdienstes, bei dem Pastorin Frau Kloss musikalisch von Frau Zweschke am Keybord unterstützt wurde, fand eine Doppeltaufe statt. Getauft wurden die Redlinerin Hannah und ihr Vater Marius Großjean, der selbst ein engagierter Biker ist. Nach dem eher besinnlichen Teil in der Kirche gab es auf dem Dorfplatz neben Bratwurst und Salaten auch Kaffee und Kuchen, der von Dorfbewohnern und den Landfrauen gebacken worden war. Alt und Jung saßen beisammen.
Unter den Augen vieler interessierter Zuschauer zeigten die Mitglieder der Jugendfeuerwehr aus Siggelkow, was sie gelernt haben und mussten u.a. sogar noch ein „explodierendes“ Toilettenhäuschen löschen. Im Anschluss hatten alle viel Spaß bei Seilspringen.
Gegen 16 Uhr trat dann die Acapella und Comedy Gruppe Fracy in der Kirche auf. Die Berliner waren bereits das dritte Mal in Redlin und kommen jedes mal wieder gern. Nach Schwein am Spieß kam endlich der lang erwartete Höhepunkt. Florian Wippermann moderierte eine eigens für diesen Abend einstudierte, großartige Travestieshow der Biker, bei der unter großem Jubel der Anwesenden sogar die eine oder andere Hülle fiel.
Dieses Sommerfest war organisiert worden, um die Baumaßnahmen an der Redliner Kirche zu unterstützen, doch am Ende des Abends, in gemütlicher Runde, waren sich eigentlich alle einig: „Wir könnten eigentlich öfter mal wieder etwas gemeinsam machen“ Großer Dank gilt an alle, die diesen wunderbaren gemeinsamen Tag ermöglicht haben. fo

 
Straßenbau an der L09 - starke Einschränkungen in Siggelkow

Nähere Informationen erhalten Sie unter anderem im nachfolgenden Link:

 

http://www.svz.de/lokales/parchimer-zeitung/siggelkow-voll-gesperrt-id14064526.html

 
Bikergottesdienst am 2. Juli - Sommerfest 2016 in Redlin

 

Nach dem großen Erfolg des Bikergottesdienstes Ende Mai 2015 will Redlin erneut feiern. Es hat ja auch allen Grund sich zu freuen, denn die Kirche wird endlich renoviert und es gibt wieder einmal eine Taufe. Wirklich kein häufiges Ereignis vor Ort.

War vor einem Jahr die Einweihung der Skulptur "Hoffnung" der Anlass, so ist es dieses Mal der Beginn der Turmsanierung. Dabei werden mehrere Highlights, die bisher getrennt stattfanden, zu einem Event vereint. Das Fest beginnt um 12:00 Uhr. Zuerst findet ein Bikergottesdienst in der Kirche statt. Frau Kloß hat ihn letztes Jahr so großartig abgehalten, dass alle begeistert waren. Die Besonderheit diesmal ist die Taufe einer echten Neuredlinerin. Im Anschluss daran tritt das Berliner Vokalensemble FRACY auf, das wir schon in den vergangenen zwei Jahren kennen und schätzen gelernt haben. Swing, Schlager, Jazz in bunter Reihenfolge und das von hoher Professionalität. Danach wird es zünftig. Ein Schwein am Spieß mit allem, was dazu gehört, wartet auf die hungrigen Kirchgänger und für die Unterhaltung sorgt unter anderem die Jugendfeuerwehr aus Siggelkow mit einer Vorführung. Abends kann man noch das Tanzbein schwingen und als Überraschung gibt es eine Travestieshow.

Es laden die Mitglieder des Bikerclubs "Heath Mounten" ein, die sehr viel Arbeit in die Vorbereitung gesteckt haben. Außerdem freut sich der Förderverein Kirche Redlin e. V. darüber, dass sein Engagement in enger Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde erste Resultate gezeitigt hat. Und das ist ja auch die hauptsächliche Motivation aller Beteiligten: Die Kirche muss ihren Platz im Dorf behalten und die Gemeinde insgesamt muss sich weiter entwickeln. Damit sind sie auf dem Gebiet der Großgemeinde Siggelkow sicher nicht allein.

Hiermit sind alle eingeladen. Die Spenden dieses Tages gehen natürlich wie immer in den Topf zur Wiederherstellung der Dorfkirche.

Die Siggelkower können den Abschluss ihrer Renovierung jetzt feiern, die Redliner hoffen, dass sie ihnen bald folgen können.

Andreas Klumpp für den Förderverein und vertrauensvoll beauftragt von den Bikern

 

 
Kirche Redlin

Unsere Kirche in Redlin ist schon etwas Besonderes. Im Unterschied zu den Fachwerkkirchen ist sie aus rotem Ziegel im neugotischen Stil gebaut. In der Prignitz sind einige vergleichbare Bauwerke zu entdecken. Ende des 19. Jahrhunderts wurde sie erbaut.

Inzwischen müsste so einiges an ihr repariert, saniert, erneuert werden. An diesem Plan arbeitet die Kirchengemeinde zusammen mit dem Bauförderverein Kirche Redlin schon seit langem. Nun endlich startet ein erster Bauabschnitt.

Der Turm, der auch der Eingang in die Kirche stellt, wird saniert. Wer ihn sich genauer anschaut, findet viele Schäden im Mauerwerk.

Geht der Blick höher, dann landet man bei den Schallluken. Das sind die Öffnungen in Höhe der Glocke, die dafür sorgen, dass ihr Klang weit ins Land schallen kann.

Die Redliner Schallluken sind besonders. Sie sind aus rotem Schiefer.

Das Landesamt für Denkmalpflege informierte darüber, dass diese Schieferart damals nur aus England bezogen werden konnte.

Einzelne Schieferplatten sind bereits heraus-gefallen.

Wackelig wirken die vorhandenen Platten. Sie wurden in die Fugen des Mauerwerks eingearbeitet.

 

Schauen Sie sich dies genauer an. Wo finden sich in der umliegenden Gegend diese Schieferschallluken wieder? Wer darüber Aussagen machen kann, bitte an die Pastorin in Groß Pankow.


 

 
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