Danke, Christel !

Am 1. Juli 2016 ist der befristete Arbeitsvertrag für Christel Schönfelder über ihre Tätigkeit im Gemeindezentrum und für unseren Verein abgelaufen. Leider ist es uns nicht gelungen, über das JOB-Center Parchim eine Verlängerung – wenn auch mit noch weiter reduzierter Stundenanzahl – zu erreichen.

Wir bedauern diese Entscheidung sehr, weil Christel Schönfelder sich in dieser kurzen Zeit zu einer allseits geschätzten Mitarbeiterin entwickelt hat, die selbständig und mit großer Zuverlässigkeit die unterschiedlichsten Aufgaben erfüllt hat. So ihre Mitarbeit in der Seniorenbegegnungsstätte, der Tauschbörse, der Redaktion des Moosterboten oder überhaupt die organisatorische Absicherung von Veranstaltungen im Gemeindezentrum bis hin zur Betreuung von Übernachtungsgästen.

Zugleich freuen wir uns sehr, dass Christel Schönfelder sich bereit erklärt hat, auf ehrenamtlicher Basis weiter mit uns zusammen zu arbeiten. Das betrifft insbesondere ihre Mitwirkung in der Seniorenbetreuung oder auch z.B. nötige Aushilfen bei der Redaktionsarbeit für den Moosterboten.

Dennoch wird es in der Besetzung der Geschäftsstelle unseres Vereins und auch in der generellen Erreichbarkeit im Gemeindezentrum wieder größere Lücken geben, für die wir schon jetzt um Verständnis bitten. Sollte es um Anfragen oder Mitteilungen für den Moosterboten gehen, bitte sich deshalb direkt an mich unter 038724/20177 , an Frauke Oelkers unter 038724 /159834 oder Rainer Schudlich unter 038724/20108 wenden.

Heinz Niemann

 

 

 
Hochzeit in Redlin
Am 09.07. gaben sich Svea (geb. Wippermann ) und Marius Großjean in der Redliner Kirche ihr Jawort. Für diesen Zweck hatte sich der Bräutigam sogar zuvor taufen lassen. Die letzte Trauung in der hübschen Backsteinkirche aus dem 19.ten Jahrhundert, deren Turm derzeit renoviert wird, liegt schon ganze 29 Jahre zurück.
Es wird aber nicht die einzige Trauung in diesem Jahr in dem kleinen Dorf bleiben, denn die nächste Hochzeit ist bereits geplant. Ebenso findet am 20. August ein weiterer Taufgottesdienst statt. Die Redaktion des Moosterboten wünscht dem Brautpaar alles Gute für die Zukunft.
 
Heldenhaft für den Umweltschutz
Zwar gibt es in der Gemeinde Siggelkow keine Hochhausschluchten, durch die man sich schwingen kann. Auch Superbösewichte sind äußert rar gesät, dennoch gibt es hier einiges Mysteriöses zu berichten.
Seit einigen Wochen schleicht eine kostümierte Gestalt durch das Unterholz und rund um den Strand des Treptow See. Ganz wie die Vorbilder aus Comic und Film hat die Person eine Mission. Sie will den Treptow See wieder zu einem Ort machen an dem Anwohner und Gäste wieder gern zum Baden und Erholen kommen möchten. Das direkte Umfeld des Sees, der mitten in einem Landschaftschutzgebiet liegt und bei Ausflüglern, Wildcampern und Anglern eigentlich immer sehr beliebt ist, wird von Jahr zu Jahr mehr verdreckt, denn offensichtlich ist, was umsonst ist, für viele nicht schützenswert.
So gab es von Anwohnern und Besucher schon viele Beschwerden. Und es fanden sowohl von Seiten der Gemeinde und des Amtes, als auch von Privatleuten und Vereinen der Gemeinde, viele Bemühungen statt, den Strand und den umliegenden Wald sauber zu halten. So führte zum Beispiel der Anglerverein in diesem Jahr bereits eine Säuberungsaktion durch und einige Redliner sammelten viele gelbe Säcke voller Müll.
Eine dauerhafte, bezahlbare Lösung scheint es aber nicht zu geben. Anders als im Comic kann auch unser "Held" natürlich auch keine Lösung zwischen zwei Buchseiten oder in 90 Minuten finden. Aber das Konzept ist klar: Müllsammeln und Dokumentieren ist die eine Seite, immer wieder mit den Verursachern ins Gespräch kommen, hinweisen und bessere Möglichkeiten aufzeigen die andere. Ganz Unbelehrbare könnten in Zukunft vielleicht sogar mit einer Anzeige rechnen.
Eine tolle Idee, die Mitstreiter sucht - und dazu muss man sich nicht erst in ein Kostüm werfen. Nur einfach mal eine Mülltüte mit zum Strand nehmen und dem Strandnachbarn, der seine Flaschen liegen lässt oder mit dem Auto in den See fährt, darauf ansprechen. So könnte man schon einiges verbessern. Mehr Infos zu der Aktion unter: youtube Channel Herz Rlsh fo

 
Tagespflege „Klönsnack“ kommt
Im November/Dezember 2016 soll es soweit sein: In Siggelkow wird eine voll ausgestattete Tagespflege eröffnet. Der Moosterbote fragte bei den Investoren, Sandro Möller (S.M.-Leonardo) und Sandra Engelhard (S.E.) nach:
- Bis zur vorgesehenen Eröffnung der Tagespflege sind es nur noch 3 Monate. Läuft alles plangemäss?
S.E.:Glücklicherweise Ja. Gegenwärtig läuft noch der Innenausbau, aber wir sind noch voll im Terminrahmen.
- Nehmen Sie schon jetzt Anmeldungen entgegen?
S. M.: Natürlich! Voranmeldungen sind jederzeit beim Pflegedienst Leonardo unter der Nr. 038724/22802 oder bei Frau Engelhard unter der Nr. 038724/22854 möglich.
- Wie groß soll denn die Einrichtung werden?
S.M.: Wir werden eine offene Tagespflege sein, d.h. es sind alle Pflegestufen möglich und selbst Gäste ohne Pflegestufe sind bei Selbstfinanzierung willkommen. Maximal werden wir 19 Tagesgäste aufnehmen können.
- Gibt es schon einen Tagesablaufplan?
S.E.:Wie üblich, werden unsere Tagesgäste morgens zu vereinbarter Zeit abgeholt und abends wieder zurückgebracht. Der konkrete Tagesablauf wird dann in Abhängigkeit vom Gesundheitszustand für jeden Gast individuell geplant. Mit dem gewählten Namen wollen wir allerdings schon darauf hinweisen, dass das gemütliche Beisammensein im Vordergrund stehen soll.
Wir danken Ihnen für das aussichtsreiche Gespräch und freuen uns schon jetzt auf die Eröffnung! hn

 
Alt und Jung entdecken gemeinsam die Natur
Nachdem die Besucher und Ehrenamtlichen der Seniorenbetreuung in Siggelkow am 2. Juni bereits einen Ausflug mit Bootstour und einer Besichtigung des Klosters Dobbertin gemacht hatten, erwartete sie bereits am nächsten Donnerstag ein weiteres spannendes Erlebnis. Die Vorschulkinder der Kita Moosterzwerge kamen in den Garten der "Alten Schule". Diesmal wurden sie auch von Katja Mentzel begleitet, die auch Mitglied der Gruppe "Älter werden" ist und im April ihre Ausbildung zur Jägerin gemacht hat. Außerdem hatte die Jungjägerin eine Bundesland übergreifende Weiterbildung des Deutschen Jagdverbandes in Damm besucht, wo sie zur DJV-Naturpädagogin ausgebildet wurde.
Das Projekt "Lernort Natur", welches schon zweimal von der UNESCO ausgezeichnet worden ist, soll Kindern und Jugendlichen die heimische Natur näherbringen. Auch kann man vor Ort- nämlich im Wald - mit viel Spaß unterrichten, was im Klassenzimmer oft sehr trocken ist.
Für den Besuch bei der Seniorenbetreuung hatte sich Katja Mentzel etwas Besonderes ausgedacht: Die Sinne der kleinen und großen Teilnehmer sollten geschult werden. Dafür hatte sie die verschiedensten Felle von Wildtieren mitgebracht, die natürlich nicht nur bestaunt, sondern auch angefasst werden sollten. Für die Kinder gab es zudem Bildtafeln, auf denen sie die Nahrungsketten im Wald besser verstehen lernen sollten.
"Ich musste etwas finden, was beide Gruppen anspricht", sagt die Naturpädagogin und ganz offensichtlich ist ihr das auch gelungen, denn sowohl die Seniorinnen als auch die Kinder hatten dabei einen Riesenspaß.
Am meisten hat sie sich gefreut, wie gut sich die Alten und die Jungen bei den gestellten Aufgaben ergänzten und gemeinsame Lösungen fanden. fo

katja Menzel und Kita Kinder
 
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