Eine Gemeinde hilft sich selbst

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Pressemitteilung Siggelkow, 30.5.2012

Der 16. Mai 2012 sollte zu einem besonderen Tag in der Geschichte der Landgemeinde Siggelkow werden. Mehr als 50 Einwohner aus allen Ortsteilen hatten sich in der Gaststätte „Zur Linde“ auf Einladung der Bürgermeisterin und einer Initiativgruppe der Einwohnerschaft zusammengefunden, um sich darüber zu verständigen, ob und wie man einem weiteren Schrumpfen der Einwohnerzahlen und der damit verbundenen Überalterung und wirtschaftlichen Aushöhlung der Dörfer wirksamer entgegentreten könnte.

Mit Bedacht hatten die Initiatoren als Gastreferenten dazu Thomas Zschornak, den Bürgermeister der sächsischen Gemeinde Nebelschütz (unweit von Kamenz) eingeladen. Dieses 500-Seelendorf, welches sich noch vor 10 bis 15 Jahren in einer ähnlichen Situation wie Siggelkow heute befand, ist nicht nur inzwischen als schönstes Dorf Sachsens ausgezeichnet worden, sondern steht auch wirtschaftlich, demografisch und sozio-kulturell auf gesunden Füßen. Für den dabei gezeigten – und sicherlich auch unverzichtbaren – geradezu unerschöpflichen Ideenreichtum für immer neue Entwicklungsimpulse wurde Nebelschütz auf europäischer Ebene mit einer Goldmedaille ausgezeichnet.

In seinen Ausführungen konnte Bürgermeister Zschornak sehr überzeugend nachweisen, dass für diese Erfolgsgeschichte weder ein glücklicher Griff in einen besonderen Fördertopf, noch eine großzügig genehmigte Einzelinvestition ausschlaggebend waren. Entscheidend war und ist, dass die Gemeinde selbstständig wirtschaftlich aktiv geworden ist, alle rechtlichen Möglichkeiten zur Förderung des eingeschlagenen Weges nutzt und die Dorfgemeinschaft selbst in vielfältigster Weise an der Ausarbeitung und Realisierung der Projekte beteiligt.

Die dazu angeführten Ergebnisse (z.B. Gemeinde-eigener Bau- und Recyclinghof, Ausbildung von schwer vermittelbaren Arbeitskräften für den ökologischen Landbau, Führung der „Kulturinsel“,  selbstorganisierte Jugendclubs in allen 5 Ortsteilen) zeigten, was möglich ist und befruchteten die nachfolgende Aussprache.
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An alle Namensträger


Dieser Brief ist für Sie, die Sie gebürtig den Namen Siggel oder Siggelkow tragen!


Welch ein schöner und zugleich seltener Name „Siggelkow“ doch ist! Wir wohnen in Siggelkow, Sie tragen diesen Nachnamen, das verbindet uns.  „Siggelkow“ – slawisch und bedeutend – einmalig in der Bundesrepublik.

Unser Dorf feierte im Jahr 2010 seinen 775. Gründungstag. Und nun wollen wir Sie einladen. Sehr gern möchten wir Sie am 9. Juni 2012 in Siggelkow begrüßen. Wir sind stolz auf unser Dorf und wollen es Ihnen zeigen und dabei einander kennenlernen.

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775-Jahrfeier in Siggelkow - Ein Fazit

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner von Siggelkow,
 
Nun sind die Feierlichkeiten zum 775. Geburtstag unseres Dorfes bereits wieder Geschichte. Aber – darin sind wir uns wohl alle einig – noch lange werden wir an diese wundervollen Tage mit Dankbarkeit und auch ein wenig Stolz auf das Erreichte zurückblicken.

Welch ein Anblick, als sich der kilometerlange Festumzug am Sonnabend, dem bisher heißesten Tag des Jahres, durch das festlich geschmückte Dorf bewegte! Getragen von der Begeisterung und mancher perfekt durchorganisierten Wasserspende von den Zuschauern wuchsen die Darsteller über sich selbst hinaus und standen die 3,5 km lange Zugstrecke in vorbildlicher Disziplin durch.
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Siggelkow feiert den 775. Jahrestag seiner Gründung
Dienstag, den 01. Juni 2010 um 12:00 Uhr


775-JahrfeierGemeindevertretung und Festausschuss zur Vorbereitung und Durchführung der 775 - Jahrfeier grüßen alle (ehemaligen und jetzigen) Siggelkower und Freunde unseres Dorfes.

775-JahrfeierIn der Zeit vom Sonnabend, dem 26. Juni bis Sonntag, dem 4. Juli 2010 werden die Siggelkower mit ihren Gästen das 775jährige Bestehen ihres Dorfes feiern. Wir würden uns sehr freuen, wenn auch Sie diese Gelegenheit dazu nutzen, um unser schönes, großes und jung gebliebenes Dorf aufzusuchen und gemeinsam mit uns das Auf und Ab eines mecklenburgischen Bauerndorfes symbolisch über die Bilder des großen Festumzuges nachzuempfinden und in fröhlicher Runde auf seine Zukunft anzustoßen.

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Schwedische Unternehmerinnen zu Besuch
Montag, den 29. März 2010 um 14:43 Uhr

Internet_115 Unternehmerinnen und Mitarbeiter aus schwedischen Ressorcencentern der Region Malmö in Schweden besuchten das Lokale Ressorcencenter in Parchim.

Am 20. März war die Gruppe Schwedischer Unternehmerinnen zu Besuch im Gemeindezentrum in Siggelkow. Neben dem Besuch des Landfrauenverbandes mit ihrer Vorsitzenden Angelika Lübcke besuchte die Gruppe auch das Atelier von Holzbildhauer Oliver Guse und der Glasperlenmacherin Antje Zimprich. 

Kontakte wurden geknüpft, Erfahrungen ausgetauscht und Verbindungen geschaffen.

 

 

 

 

 

 

 

 
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