Siggelkower Kirche neu geweiht

Zur Kirchweihe am 5. Juni, war die frischrenovierte Kirche in Siggelkow noch einmal von den Mitgliedern der Gemeinde bis unter das Dach geputzt worden. Nach dem so viele -nicht nur die aktiven Kirchgänger-die Bauzeit begleitet und mit ihren Spenden oder ihrer Arbeit unterstützt hatten, war die Kirche an diesem Sonntag beinahe bis auf den letzten Platz besetzt.

Pastorin Ulrike Kloss war sichtlich stolz auf ihre Gemeinde und das Ergebnis der Renovierungsarbeiten. Im Gottesdienst wurde sie unterstützt von Probst Dirk Sauermann, der in seiner Predigt über die bewegende Geschichte der Siggelkower Kirche berichtete. Für die musikalische Untermalung sorgte Gabriele Zwerschke, welche zum einen die Orgel spielte und zum anderen den eigens für diesen Zweck gegründeten Projektchor leitete. Keine leichte Aufgabe, denn Frau Zwerschke musste ihren Platz zwischen der Empore und dem Altarraum mehrmals wechseln.

Nach dem Gottesdienst ging es bei schönstem Frühsommerwetter zum Essen hinüber in den Garten des Gemeindezentrums, zu dem alle eingeladen waren.

In der Kirche selbst wurden Bilder von Rainer Schudlich präsentiert, der den gesamten Bauprozess über die Jahre mit der Kamera begleitet hatte.

Nach Kaffee und Kuchen, fand das Fest mit der Vorführung des Puppenspiels vom Fischer und seiner Frau einen wunderbaren und zum Nachdenken anregenden Abschluss.fo

 

 

 
Jung und Alt entdecken gemeinsam die Natur

Nachdem die Besucher und Ehrenamtlichen der Seniorenbetreuung in Siggelkow am 2. Juni bereits einen Ausflug mit Bootstour und einer Besichtigung des Klosters Dobbertin gemacht hatten, erwartete sie bereits am nächsten Donnerstag ein weiteres spannendes Erlebnis. Die Vorschulkinder der Kita Moosterzwerge kamen in den Garten der "Alten Schule". Diesmal wurden sie auch von Katja Mentzel begleitet, die auch Mitglied der Gruppe "Älter werden" ist und im April ihre Ausbildung zur Jägerin gemacht hat. Außerdem hatte die Jungjägerin eine Bundesland übergreifende Weiterbildung des Deutschen Jagdverbandes in Damm besucht, wo sie zur DJV-Naturpädagogin ausgebildet wurde.

Das Projekt "Lernort Natur", welches schon zweimal von der UNESCO ausgezeichnet worden ist, soll Kindern und Jugendlichen die heimische Natur näherbringen. Auch kann man vor Ort- nämlich im Wald - mit viel Spaß unterrichten, was im Klassenzimmer oft sehr trocken ist.

Für den Besuch bei der Seniorenbetreuung hatte sich Katja Mentzel etwas Besonderes ausgedacht: Die Sinne der kleinen und großen Teilnehmer sollten geschult werden. Dafür hatte sie die verschiedensten Felle von Wildtieren mitgebracht, die natürlich nicht nur bestaunt, sondern auch angefasst werden sollten. Für die Kinder gab es zudem Bildtafeln, auf denen sie die Nahrungsketten im Wald besser verstehen lernen sollten.

"Ich musste etwas finden, was beide Gruppen anspricht", sagt die Naturpädagogin und ganz offensichtlich ist ihr das auch gelungen, denn sowohl die Seniorinnen als auch die Kinder hatten dabei einen Riesenspaß. Am meisten hat sie sich gefreut, wie gut sich die Alten und die Jungen bei den gestellten Aufgaben ergänzten und gemeinsame Lösungen fanden. fo

 

 
Die Redliner Wissen wie man feiert

 

Am Samstag dem 2. Juli, bewiesen die Redliner erneut, wie lebendig es in dem kleinen Ort zugehen kann.

Punkt zwölf ertönte die Kirchenglocke und die Dorfsirene. Die Heat Mounten Biker ließen die Motoren aufheulen, um mit einer Runde um den Dorfplatz das Dorffest in Redlin zu eröffnen.

Im Rahmen des zweiten Bikergottesdienstes, bei dem Pastorin Frau Kloss musikalisch von Frau Zweschke am Keybord unterstützt wurde, fand eine Doppeltaufe statt. Getauft wurden die Redlinerin Hannah und ihr Vater Marius Großjean, der selbst ein engagierter Biker ist.

Nach dem eher besinnlichen Teil in der Kirche gab es auf dem Dorfplatz neben Bratwurst und Salaten auch Kaffee und Kuchen, der von Dorfbewohnern und den Landfrauen gebacken worden war. Alt und Jung saßen beisammen.

Unter den Augen vieler interessierter Zuschauer zeigten die Mitglieder der Jugendfeuerwehr aus Siggelkow, was sie gelernt haben und mussten u.a. sogar noch ein „explodierendes“ Toilettenhäuschen löschen. Im Anschluss hatten alle viel Spaß bei Seilspringen.

Gegen 16 Uhr trat dann die Acapella und Comedy Gruppe Fracy in der Kirche auf. Die Berliner waren bereits das dritte Mal in Redlin und kommen jedes mal wieder gern.

Nach Schwein am Spieß kam endlich der lang erwartete Höhepunkt. Florian Wippermann moderierte eine eigens für diesen Abend einstudierte, großartige Travestieshow der Biker, bei der unter großem Jubel der Anwesenden sogar die eine oder andere Hülle fiel.

Dieses Sommerfest war organisiert worden, um die Baumaßnahmen an der Redliner Kirche zu unterstützen, doch am Ende des Abends, in gemütlicher Runde, waren sich eigentlich alle einig:

„Wir könnten eigentlich öfter mal wieder etwas gemeinsam machen“

Großer Dank gilt an alle, die diesen wunderbaren gemeinsamen Tag ermöglicht haben. fo

 

 

 
Danke, Christel !

Am 1. Juli 2016 ist der befristete Arbeitsvertrag für Christel Schönfelder über ihre Tätigkeit im Gemeindezentrum und für unseren Verein abgelaufen. Leider ist es uns nicht gelungen, über das JOB-Center Parchim eine Verlängerung – wenn auch mit noch weiter reduzierter Stundenanzahl – zu erreichen.

Wir bedauern diese Entscheidung sehr, weil Christel Schönfelder sich in dieser kurzen Zeit zu einer allseits geschätzten Mitarbeiterin entwickelt hat, die selbständig und mit großer Zuverlässigkeit die unterschiedlichsten Aufgaben erfüllt hat. So ihre Mitarbeit in der Seniorenbegegnungsstätte, der Tauschbörse, der Redaktion des Moosterboten oder überhaupt die organisatorische Absicherung von Veranstaltungen im Gemeindezentrum bis hin zur Betreuung von Übernachtungsgästen.

Zugleich freuen wir uns sehr, dass Christel Schönfelder sich bereit erklärt hat, auf ehrenamtlicher Basis weiter mit uns zusammen zu arbeiten. Das betrifft insbesondere ihre Mitwirkung in der Seniorenbetreuung oder auch z.B. nötige Aushilfen bei der Redaktionsarbeit für den Moosterboten.

Dennoch wird es in der Besetzung der Geschäftsstelle unseres Vereins und auch in der generellen Erreichbarkeit im Gemeindezentrum wieder größere Lücken geben, für die wir schon jetzt um Verständnis bitten. Sollte es um Anfragen oder Mitteilungen für den Moosterboten gehen, bitte sich deshalb direkt an mich unter 038724/20177 , an Frauke Oelkers unter 038724 /159834 oder Rainer Schudlich unter 038724/20108 wenden.

Heinz Niemann

 

 

 
Hochzeit in Redlin
Am 09.07. gaben sich Svea (geb. Wippermann ) und Marius Großjean in der Redliner Kirche ihr Jawort. Für diesen Zweck hatte sich der Bräutigam sogar zuvor taufen lassen. Die letzte Trauung in der hübschen Backsteinkirche aus dem 19.ten Jahrhundert, deren Turm derzeit renoviert wird, liegt schon ganze 29 Jahre zurück.
Es wird aber nicht die einzige Trauung in diesem Jahr in dem kleinen Dorf bleiben, denn die nächste Hochzeit ist bereits geplant. Ebenso findet am 20. August ein weiterer Taufgottesdienst statt. Die Redaktion des Moosterboten wünscht dem Brautpaar alles Gute für die Zukunft.
 
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