Ehemänner am 05.03. Küchendienst

Am Samstag hieß es für die Ehemänner wieder Küchendienst, denn ihre Frauen trafen sich am Freitag, den 04.03.in Siggelkow, um ihren diesjährigen Frauentag zu feiern. Denn wie es hieß, geht in Siggelkow bei der Party immer die Post ab.

Die Siggelkower Landfrauen öffneten pünktlich die Türen und der Saal füllte sich schnell, bis auf den letzten Stuhl.

Traditionell war auch wieder unser DJ Ecki mit von der Partie. Der Abend wurde nicht langweilig, denn einige Frauengruppen aus Siggelkow und Umgebung hatten Showeinlagen vorbereitet.Bei den Gästen blieb kein Auge trocken und die Lachmuskeln wurden ordentlich trainiert. Denn auf dem Saal war ganz großes Kino. Die Frauengruppe Pingel/Lauzait/Albath waren Oskarverdächtig mit der Darstellung „Untergang der Titanic“, aber auch die „Amigos“ unter der Leitung von Frau Kramer erhielten viel Beifall und mussten eine Zugabe geben. Die Siggelkower Frauenwehrtruppe zeigte, was sie auf ihren Lehrgängen und Weiterbildungen so erlernten.

Aber auch die Parchimer Freunde, die Frauen des SSC Suckow , Sophies Freunde aus Jena , die Siggelkower Sportfrauen sowie die Landfrauen unterhielten die Gäste mit ihren tollen Showeinlagen. Es war ein echt lustiges und vielseitiges Programm.

frauentagsfeier

Es herrschte wieder eine Wahnsinnsstimmung. Die Frauen feierten ausgelassen, es wurde viel getanzt und gelacht bis in die frühen Morgenstunden.

Ein großes Dankeschön geht an die Kramerbrüder, die die Frauen an diesem Abend bedienten, aber auch an die Organisatoren. sk

 

 

 
Aus der Reihe „Wir stellen Unternehmen der Gemeinde vor“: Heute: Zimmerei Ulf Schlottmann, Siggelkow

Ulf Schlottmann gehörte zum Millionenheer jener DDR-Beschäftigten, die in den stürmischen Umbruchszeiten 1990/91 erkennen mussten, dass sich ihre bisherige berufliche Tätigkeit unwiderruflich in das Nichts auflöste und ein grundsätzlicher Neuanfang das Gebot der Stunde wurde.

Als Betriebshandwerker in der LPG(T) in Siggelkow hatte er nicht nur umfangreiche und fachübergreifende Fertigkeiten im Bauwesen erworben, sondern auch gelernt, mit komplizierten Herausforderungen umzugehen. So bewarb er sich 1991 kurzerhand bei der gerade gegründeten Baufirma Struch & Schlenker und spezialisierte sich hier weiter im Bereich der Zimmerei.

Nur drei Jahre später legte er bereits die Meisterprüfung ab und übernahm bald darauf die als selbständigen Geschäftsbereich ausgegliederte Zimmerei als Geschäftsführer. Für ein Unternehmen solcher Art waren goldene Zeiten angebrochen. Der gigantische Investitionsstau im Bereich des privaten Wohnungs- und Gesellschaftsbaus in der DDR sowie plötzlich unerschöpfliche Material und Finanzreserven schafften Aufträge ohne Ende. Bestehende Firmen expandierten in schwindelerregendem Tempo und Neugründungen waren an der Tagesordnung.

Auch Ulf Schlottmann nutzte entschlossen die Gunst der Stunde und gründete mit dem Datum 2. März 1997 seine eigene Firma „Zimmerei Ulf Schlottmann“. Natürlich brauchte es seine Zeit, um wirklich auf dem Markt Fuß zu fassen. Nicht immer waren alle 4 Kollegen voll beschäftigt und nicht selten musste auf Fernaufträge in Hamburg, Lübeck oder Berlin ausgewichen werden. Dennoch ging es rasch aufwärts. Schon nach einem Jahr konnte er den Leitspruch seines Handwerks “Ein richtiger Zimmermann baut sein eigenes Haus selber“ umsetzen und noch ein Jahr später konnte er das große Bauernhaus in der Siggelko-wer Breitscheidstraße, in dem er bis dahin als Mieter gewohnt hatte, zusätzlich kaufen und hier ein Wirtschaftsgebäude zu einem großzügigen Werkstattbereich ausbauen.

Inzwischen hat sich die Firma einen festen Platz in unserer Region erworben. Obwohl der Wohnhausneubau gewissermaßen das Steckenpferd der Firma ist, bleiben Aufträge, die maßgeschneiderte Einzellösungen verlangen, sei es der Bau einer romantischen Brücke oder das Dachgestühl einer großen Kirche, noch immer die Höhepunkte des Schaffens. Es gibt allen Grund, anzunehmen, dass diese Firma auch in der nächsten Generation weiterbestehen wird. Gegenwärtig befindet sich sein ältester Sohn Axel, der auch im väterlichen Betrieb gelernt hat, schon in der Meisterausbildung und wir sind sicher, dass er zu gegebener Zeit das bis jetzt Geschaffene aufgreifen und weiterentwickeln wird. hn

 

 

 
Frühlingsfeuer

Bereits zum achten Mal lud der Förderverein der Kirche in Siggelkow am 2. April zu seinem Frühlingsfeuer. Bei al-lerschönstem Wetter hatten viele freiwil-lige Helfer den Platz vorbereitet und für das leibliche Wohl der Besucher gesorgt. Diese kamen auch in diesem Jahr nicht nur aus Siggelkow, sondern wieder von nah und fern, um die Renovierung der Siggelkower Kirche mit ihrer Spende zu unterstützen.

In den letzten Jahren hat sich hier viel getan. Denn die Renovierungen sind nicht zuletzt auch dank der vielen Spen-den, bereits weit fortgeschritten. Seit dem letzten Sommer finden bereits wieder Gottesdienste in der Kirche statt und am 5. Juni soll die Kirche mit einem festlichen Akt neu geweiht werden. Bis dahin ist aber noch viel zu tun. Derzeit werden noch Malerarbeiten im Innenraum Kirche durchgeführt. Dabei wird sorgsam darauf geachtet, wie auch bei der Bestuhlung, möglichst nah an der ursprünglichen Gestaltung in Lichtgrau mit dezenten Farbakzenten zu bleiben. Die Bänke werden derzeit ebenfalls aufgearbeitet und gestrichen. Dies entspricht nicht nur den Anforderungen des Denkmalschutzes, sondern ist wie eine „Zeitkapsel“ in die Zukunft, die späteren Generationen die Möglichkeit gibt sich vorzustellen, wie die Kirche einmal ausgesehen hat.

Aber auch moderne Elemente sind nötig, um die Kirche so vielseitig zu nutzen, wie geplant. Glaswände für die Winterkirche sowie eine Heizung sollen noch vor der Weihe folgen. Zwar ist die Elektrik auch schon installiert, aber die endgültige Installation der Beleuchtung ist sehr aufwendig und kann wohl erst über den Sommer fertiggestellt werden. Auch der Altarbereich ist ein anderes Projekt, das wohl noch einige Zeit und viel Mithilfe benötigt.

So freuten sich auch unsere Pastorin, Frau Kloss und Frau Zwerschke, die Vorsitzende des Baufördervereins, sehr über die zahlreichen großen und kleinen Gäste. Musikalisch sollte die Veranstaltung von dem thüringischen Folkmusiker "Doc Fritz" untermalt werden, der jedoch eine Panne hatte und erst mit etwa einer Stun-de Verspätung kam. In der Zwischenzeit sprang ein bereits anwesender Kollege ein und griff zur Geige.

Auch die Freiwillige Feuerwehr Siggelkow unterstützte wieder das Frühlings-feuer. Der Bauförderverein der Siggelkower Kirche bedankt sich bei allen Helfern und Spendern. fo

 

 

 
Vision von der Errichtung einer Seniorentagesstätte in Siggelkow rückt in greifbare Nähe !

Im Mai 2012 wandte sich die Initiativgruppe „Zukunft für Gemeinde Siggelkow“ im Rahmen einer Einwohnervollversammlung an die Gemeindeöffentlichkeit. Unter dem Motto „Nicht länger die Mängel verwalten, sondern gemeinsam die Zukunft gestalten" wurden Grundüberlegungen für die weitere Arbeit vorgestellt und dazu aufgerufen, dieses Gemeinschaftswerk mit eigenen Ideen und Beiträgen anzureichern.

Unter diesem Aspekt meldete sich auch Sandro Möller, der Leiter des hiesigen Pflegedienstes „Leonardo“ zu Wort. Er begann seinen Beitrag sinngemäß so: „Ich habe eine Vision: Als zukunftsfähig sehe ich ein Gemeinwesen an, in dem Jung und Alt sich gleichermaßen aufgehoben fühlen und im vertrauensvollen Miteinander ihren Lebensalltag gestalten. Insbesondere die älteren Generationen können dem Herbst ihres Lebens mit Zuversicht und Gelassenheit entgegensehen, denn sie wissen, dass sie hier ohne Furcht vor Vereinsamung, Armut oder Hilflosigkeit in der Gemein-schaft bleiben können, so lange sie es wünschen oder die Gesundheit es zulässt“

Inzwischen sind fast 4 Jahre vergangen, in denen sich auf diesem Gebiet viel getan hat. In allen Ortsteilen stehen Pflegelotsen zur Verfügung, mit denen man gemeinsam nach günstigen Lösungen für eine notwendige Betreuung oder Pflege für Angehörige suchen kann. Dank der AG „Älter werden“ sind mit der Tauschbörse „Hand in Hand“ und dem wöchentlichen Betreuungs- und Beschäftigungstag im Gemeindezentrum Siggelkow neue Begegnungsmöglichkeiten geschaffen worden, die beispielhaft sind.

Von Anfang an stand auch die Errichtung einer voll ausgestatteten Tagespflege ganz oben auf der Wunschliste, aber alle Vorschläge scheiterten letztlich daran, dass weder die Gemeinde noch unser Verein über die räumlichen, personellen und finanziellen Möglichkeiten für die Umsetzung eines solchen Projektes verfügen.

Und nun zeichnet sich endlich ein Durchbruch in dieser Richtung ab:

Am 22. März informierten Sandra Engelhard und Sandro Möller die Bürgermeisterin, unseren Verein und Henriette Jenkel von der AG „Älter werden“ darüber, dass beide gemeinsam eine Tagespflegestätte für Menschen mit Pflegestufe oder einge-schränkter Alltagskompetenz auf dem Gelände des Pferdehofes Engelhard in Siggel-kow errichten werden. Ausdrücklich betonten sie dabei, dass sie dabei an das bereits Geschaffene in der Gemeinde anknüpfen möchten und auf eine für alle Seiten vorteilhafte Kooperation setzen würden.

Wenn alle weiteren Vorbereitungen planmäßig weiter laufen, könnten bereits zum Jahresende 2016 die ersten Gäste in der Einrichtung begrüßt werden!

Am 7.April wollen die Investoren dazu auch ein weiteres Informationsgespräch mit der AG „Älter werden“ in der Tauschbörse führen.

Natürlich werden wir im Moosterboten laufend über weitere Projektfortschritte berichten. hn

 

 

 
Fünf Jahre Landmann in Siggelkow

Seit fünf Jahren, gibt es bereits den Landmann in Siggelkow. Sich ausgerechnet in Zeiten von großen Lebenmittel-Ketten und Einkaufsverbänden auf das Konzept des „Tante Emma-Laden“ zurückzubesinnen, ließ so manchen zweifeln, doch mit seiner Mischung aus Bistro und Lebensmittelladen hat Norman Mohr hier auf dem Land eine Marktlücke entdeckt, die auch anderen Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern zum Vorbild wurde. „Hier funktioniert das gerade so“, sagt er, “denn so mancher überlegt es sich zweimal, ob er bis nach Parchim fährt, wenn er etwas vergessen hat oder nur ein einzelnes Teil braucht.“
Trotz der vielen Arbeit ist Norman mit seinem Laden bisher nicht reich geworden. Aber das ist ihm auch nicht so wichtig. Spaß an dem, was er macht und das Gefühl, etwas für das Gemeindeleben beizutragen, ein Teil der Dorfgemeinschaft zu sein, stehen für ihn immer im Vordergrund. Viele kommen in der Mittagspause oder nach der Schule auf einen Snack vorbei oder treffen sich zu einem Kaffee bei ihm.
„Mit dem Bistro, das heißt mit Snacks und Kaffee einschließlich Catering setze ich oft mehr um, als mit Lebensmitteln“, stellt er zufrieden fest. Die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Vereinen der Gemeinde ist ihm daher auch sehr wichtig. Alle haben schon bei ihm bestellt. Für die Zukunft wünscht er sich, dass seine Kunden ihm weiterhin die Treue halten und noch mehr sein vielfältiges Angebot nutzen Am Jubeltag, dem 10 März, lädt der Landmann auf Glühwein bzw. Kinderpunsch und Grillwurst ein. Außerdem ist eine tolle Tombola geplant. fo

 

 

Landmann,Bild Archiv Mohr
 
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